5 Dinge die du im Etosha Nationalpark unbedingt gesehen haben musst

Meine Lieben,

mein großes Afrika Abenteuer ist nun doch schon ein Weilchen her, umso erstaunlicher finde ich es, wie lange mich dieser Urlaub schon beschäftigt. Vor Rund einem Jahr haben wir angefangen zu planen und zu buchen, haben uns auf Länder und die Route geeinigt und unsere obligatorischen Top 10 Listen mit unseren Wunsch-Sehenswürdigkeiten angelegt.

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Ganz oben auf der Liste- bei uns Beiden- stand der Etosha Nationalpark im Nord-Osten Namibias. Zugegeben, einer DER Touristenmagnete des Landes. Als Liebhaber aller Zwei- und Vierbeiner war der Nationalpark in der Etosha Salzpfanne ein muss für mich. Leider, und das haben mir unzählige Menschen erklärt, die die letzten Jahre immer wieder dort waren, nimmt der Tourismus gerade in den Sommermonaten derartig zu, dass vom romantischen Bild von „du bist der Einzige an einem Wasserloch und beobachtest die Tierherden“ nicht mehr so viel übrig bleibt. Da steht ein Overlander (große „Reise“Busse mit unzähligen Menschen) am nächsten, dazwischen 4WD Jeeps wie wir einen hatten und kaum erscheint ein Nashorn klicken gefühlt 500 Kameras.

Nichts desto trotz ist der Etosha ein unbeschreiblich schönes Tierparadies und ein Besuch bei einer Namibiareise gehört einfach zum Programm.

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Hier meine 5 Dinge, die du im Etosha unbedingt gesehen haben musst:

1. Der neu geöffnete westliche Teil des Parks. Seit wenigen Jahren kann man als Privatperson ohne Gruppe in diesen Teil reisen, welcher touristisch noch weniger erschlossen ist als der Rest. Tolle große Tierherden, einsame Wasserlöcher und weniger Menschen. Super. Eines meiner Urlaubshighlites und Lieblingsmotive, eine riesige Elefantenherde, welche direkt auf mich zugerannt kam, entstand genau dort.

2. Löwenfamilien. Nahe des östlich gelegenen Eingangs beim Namutoni Camps reihen sich kleinere Wasserlöcher aneinander. Sowohl beim Besuch 2010 als auch 2015 konnten wir bei „Klein Namutoni“ eine Löwenfamilie aus nächster Nähe beobachten.

3. Der Blick über die grandiose Etosha Pan Rund um die Okerfontain. Wunderschön. Ich liebe das Panorama der Salzpfanne und die endlose Weite.

4. Olifantsrus- ein relativ neues und für Etosha Verhältnisse echt cooles Camp mit verhältnismäßig wenig Campern und großen Campsites. Dazu gibt es ein hauseigenes Wasserloch. Feine Sache. Und im Gegensatz zu den großen Camps wie Halali oder Okakuejo eine echte Wohltat.

5. Jede Wasserstelle im Etosha hat ihren ganz eigenen Charakter. Sei es,ob es sich um eine natürliche oder künstliche Wasserstelle handelt oder weil sie in unterschiedlich geprägten Landschaften eingebettet liegt. Meine Lieblingswasserstellen waren bei unseren 4 Tagen im Etosha jedenfalls Kalkheuwel und Olifantsbad, da sich dort unheimlich viele Tiere tummelten. Auch ist Klein Namutoni (Tipp 1) einen Blick wert, da sich dort häufig Löwen tummeln.

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Einige Dinge, die ich euch für einen Namibia Urlaub und Abstecher in den Etosha Nationalpark unbedingt mit auf den Weg geben möchte:

– VORBUCHEN. Es klingt wirklich affig, denkt man bei Afrika an endlose Weite und menschenleere Gegenden. Aber gerade zur Hauptsaison ist der Etosha überaus gut gebucht. Wer nicht vorgebucht hat, wird zu 99% spontan keine Übernachtungsmöglichkeit im Park finden und muss den Park abends wieder verlassen. Also unbedingt rechtzeitig im voraus (halbes Jahr ist nicht übertrieben) buchen, um seinen Wunschcampsite zu bekommen.

– Nehmt euch ZEIT. Gönnt euch ruhig mal 2-3 Stunden an einem Wasserloch ohne zu glauben, ihr verpasst an einer anderen Wasserstelle enorm viel. Ich hatte anfangs den Fehler gemacht und habe mich zu sehr hetzen lassen, weil ich immer dachte, ich verpasse nun bestimmt DIE Großkatzenfamilie am nächsten Wasserloch. Blödsinn. Entspannt euch und lasst euch nicht stressen. Ein Tier „erzwingen“ zu wollen bringt nichts.

– Kauft euch vor dem Park VERPFLEGUNG ein und nehmt diese mit in die Fahrerkabine. Ihr könnte/sollt/dürft nur auf den Campsites oder den ausgewiesenen, eingezäunten Rastplätzen aus eurem 4WD aussteigen. Also unbedingt Essen, Trinken und Kameraequipment vorne einpacken.

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– Legt euch hinterher ein Fotobuch (z.B. über Webprint.de) an. So sehr ich die digitale Fotografie schätze, die 9316 Bilder plus unzählige Videos (kein Scherz) unseres Urlaubes in digitaler Form schaue ich zugegeben nur selten an. Mein Fotobuch im Regal- ich muss gestehen, ich war davor eigentlich kein besonderer Freund von Fotobüchern, hatte das für mich immer irgendwas altbackenes, halte ich bestimmt einmal wöchentlich in den Händen. Ich habe mich kurz vor Weihnachten dazu entschieden, eines zu erstellen (ging ruckzuck mit der passenden Software auf deren Homepage), da es immer so umständlich ist, zu den knapp 90jährigen Großeltern digitale Fotos mitzunehmen. Mein Webprint-Fotobuch war blitzschnell da, Bezahlung und Versand denkbar einfach und obwohl mein Buch außergewöhnlich breit (Größe XL) und dick ist, sieht es immer noch mächtig edel aus mit der Luxuspolsterung als Einband. Das Buch war an den Weihnachtstagen der Partyspaß schlechthin und ich war über Kommentare wie „Bilder wie aus’m Reisekatalog“ zugegeben auch ein bisschen (arg) stolz. Das sagt bei digitalen Bildern keiner. Scheint wohl doch was dran zu sein, dass haptische, erlebbare Sachen im wahrsten Sinne des Wortes einfach greifbarer sind.

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Frohes Fernweh ihr Lieben,

eure Anja

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Webprint.de*

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