Roadtrip Zimbabwe

Roadtrip, Baby! It’s time for AFRICAIMG_6608.Desktop„Zimbabwe? Dein Ernst? Hieß das nicht früher mal…?“ So oder so ähnlich fiel meinst die Reaktion aus, wenn ich vor unserem großen Afrika Abenteuer von dieser Station auf unserem Roadtrip erzählte. Meist folgte darauf ein Blick à la „zum Glück muss ich da nicht hin“ und „anderen Leuten tut’s der Gardasee, du gondelst auf never-come-back-tour durch Afrika- wem’s gefällt!“

IMG_6494Zugegeben war Afrika- von Südafrika und Namibia abgesehen- bis vor unserer Planung auf meiner Landkarte (oder auch in meinem Kopf) ein ziemlich weißer Fleck. Die Bilder die ich im Kopf hatte stammten meist aus irgendwelchen Hochglanzmagazinen, aus irgendwelchen Schlagzeilen in der Zeitung oder mal von einem Reiseprospekt, der auf einer Messe in meine Tasche gewandert ist. Dennoch übt Afrika schon immer eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus. Ich liebe Weite, Leere und das Gefühl von grenzenloser Freiheit auch wenn ich vor unseres vierwöchigen Trips durch vier Länder des südlichen Afrikas schon etwas muffensausen hatte, auf was ich mich hier wohl eingelassen habe.

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Wir flogen von Frankfurt nach Windhoek/ Namibia, übernahmen dort unseren Camper und reisten über den Norden Namibias und Botswanas an die Zimbabwische Grenze. Soweit klingt das easy. Was uns dann erwarten wird, davon hatten wir nicht wirklich eine Ahnung.

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Man muss wissen, dass der Grenzübertritt nach Zimbabwe so seine Tücken hat. Emigration im einen Land und dann ruckzuck Immigration in Zimbabwe is nämlich leider nicht. Wir lasen vor unserer Reise schon die heißesten Gruselgeschichten von korrupten Grenzbeamten, Wartezeiten von bis zu 6 Stunden und undurchsichtigen Gebühren. Zu unserem Erstaunen hatten wir aber scheinbar einen guten Tag erwischt und nach einer knappen Stunde hatten wir das Grenzgetüdel hinter uns- auch wenn uns bis heute nicht klar ist für was die hier mal 20, dort 60 und hier noch 30 US Dollar jetzt genau waren. 3 identische Fahrzeuge, mit jeweils zwei europäischen Insassen und 3 unterschiedliche Grenzgebühren… Entsprechend gespannt waren wir was uns in diesem Land erwarten wird. Wir würden Regionen entdecken, über die ich trotz Reiseführer und Vorbereitung nahezu nichts wusste und wir würden Tiere sehen, die ich bestenfalls eingepfercht aus Zoos kennen würde. Eine Reise, fernab des Safari-Massentourismus, mit Einheimischen unterwegs ins Herz des südlichen Afrikas und in ein Land, in dem die Kolonialzeiten noch heute spürbar sind.

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Vom Grenzübergang bei Victoriafalls fahren wir nach Süden in Richtung Südafrika, entlang am Hwange Nationalpark und Dörfern, die nicht klischeehafter das Bild von Afrika verkörpern könnten. Vor uns liegen zwei Tage in der Bomani Lodge (Imvelo Safari Lodges), gelegen außerhalb des Hwange Nationalparks an der traditionellen Eisenbahnlinie aus Kolonialzeiten. Ich hatte- zugegeben- ein gespaltenes Bild von dieser Region, war diese Gegend durch den Abschuss des Löwen Cecil kurz vor unserer Abreise negativ in die Schlagzeilen geraten. Was uns aber vor Ort erwartete war einfach nur umwerfend und unbeschreiblich schön.

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In den nächsten Tagen folgen an dieser Stelle weitere Berichte über meine Erlebnisse in einem nahezu unbekannten Land.

Meine Reise nach Afrika wurde unterstützt von ASCO Carhire (http://www.ascocarhire.com), Condor (https://www.condor.com/de/), Imvelo Safari Loges (http://www.imvelosafarilodges.com) und Lensavenue (http://www.lensavenue.com).

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