Mein Leben mit Klassikern

 

Immer wieder erreicht mich über „glückSEEligkeit“ die gleiche Frage:

„Beschreibe doch mal deinen Einrichtungsstil“.Dann stehe ich da. Hmm…

Ein bisschen Mid-Century und seine Wohnklassiker.

Ein bisschen Bauhaus mit seinen klaren Linien.

Ein Herz für schwarz, weiß und geometrische Formen.

Und ganz viel skandinavisches Wohngefühl.

Und das alles mit Herz (und manchmal Mut) kombiniert! Ich verfolge kein konkretes Muster. Ich habe Lieblingsteile in meinem Kopf herumschwirren, Vintage-Stücke, Erbstücke und eine große Scandi-Liebe mit Hang zu geraden Linien und geometrischen Mustern. Das alles wird miteinander kombiniert und macht mein Wohnstil aus.

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Mein Einrichtungsstil entwickelt sich ständig weiter und vermutlich werde ich nie sagen „so, fertig!“. Wie die Persönlichkeit, so wird auch mein Einrichtungsstil langsam aber sicher erwachsen. Mein Geschmack festigt sich, ich kaufe überlegter ein und wähle gezielter aus.

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Meine Altbauwohnung ist inzwischen zur Herzensangelegenheit geworden, in der ich mich austoben kann. Der Stil ist eine Kombination aus viel weiß, schwarzen Details, Design-Klassikern und Vintageschätzchen- Erbstücke oder vom Trödel- die den vielen geraden und oftmals kühl wirkenden Formen Charakter und Wohlfühlatmosphäre verleihen.

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Uropas Sekretär wohnt neben Charles & Ray Eames RAR Chair , Frederik Roijés Zeitschriftenhalter wurde zum Schalplattendisplay umfunktioniert und gesellt sich neben der derzeitigen Trendlampe „Milk“ von &tradition zum Schallplattenspieler aus Muttis Jugend. Ich liebe diesen ehrlichen Mix aus Designelementen und Herzensstücken. Nichts finde ich schlimmer als Räume, die zwar vor lauter hippen Designerstücken nur so überquellen, denen aber die Seele fehlt. Wohnen muss für mich die Persönlichkeit der Bewohner wiederspiegeln. Ein Raum voller Trendstücke mag noch so perfekt wirken. Die wirkliche Kunst beim Einrichten besteht für mich allerdings darin, die Perfektion von Designerstücken und die vermeintliche „Anti-Perfektion“ von Erbstücken, Trödel-Vintage oder einfach Liebhaberstücken zu verbinden. Omas alter Perserteppich zum überaus schnörkellosen Loop Tisch von HAY? Die geerbte Vintage-Kommode trifft auf den Tom Dixon Klassiker? Das 60er Jahre Sideboard zu Muutos „Dots“ Wandhaken in den Flur? Oder ein Retro-Rennrad zum Ikea TV-Board?

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Zugegeben, es erfordert manchmal doch etwas Mut Alt und Neu zu kombinieren. Und es darf auch mal etwas daneben gehen (ich erinnere mich an den Missglückten Versuch ein altes Nachtkästchen als Waschbecken Unterschrank zu nutzen). Traut Euch zu Wohnen! Es muss nicht für alle perfekt sein, es muss für euch perfekt sein. Und für mich heißt das die Mischung zu leben aus Alt und Neu.

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Und lasst euch dabei unbedingt von den vielen großartigen Seiten inspirieren. Ich nutze zum Beispiel die Plattform HOMIFY *. Neben grandiosen Reportagen Rund ums Thema „Wohnen und Bauen“ (jedes Mal würde ich am Liebsten SOFROT ein Grundstück kaufen und mit dem Spaten loslegen) gibt es auch thematisch nach Räumen sortiert Inspirationen und tolle Bilder. In der Rubrik Magazin gibt’s dann noch ausgefallene Beiträge Rund um einzelne Wohnprojekte.

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 Habt einen tollen Sonntag ihr Lieben,

Anja

Bezugsquellen

Frederik Roijés Zeitschriftenhalter (zum Schalplattendisplay umfunktioniert): Artvoll

 „Milk“ von &tradition: Stilherz

Fahrrad: Papas altes Rennrad, restauriert von Herr glückSEEligkeit. Details von Brooks.

Sideboard: Ikea

Globus & Plattenspieler: Vintage von Mama und Oma

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