Hasenparade

Meine Lieben,

nach langer Zeit des Wartens mal wieder ein Rezept. Ich könnte es jetzt scheinheilig auf die Fastenzeit schieben, in Wahrheit hatten meine Tage einfach nur viel zu wenig Stunden. Ich habe Anfang des Jahres als Lehrerin angefangen, ein Beruf der mir Tag für Tag unglaublich viel Freude macht, der mich aber noch viel Zeit und Energie kostet. Backen und Kochen kam hier irgendwie viel zu kurz. Und auch auf dem Blog wurde es deswegen teilweise sehr ruhig. Das bisschen Freizeit wollte ich lieber mit Familie und Freunden teilen, als vor dem Rechner. Nun genieße ich meine ersten richtigen Ferien in vollen Zügen und genieße es daher um so mehr, ausgiebig zu backen, zu fotografieren und lange vor mir her geschobene Postings zu schreiben.

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Das erste was bei mir in den Ofen hüpfte? Ein Klassiker in neuem Gewand. Ich hatte euch schon öfters von meiner Liebe zu Kuchen-Klassikern erzählt (Beispielsweise der Käsekuchen meiner Oma hier oder ein Apfelstreuselkuchen hier). Ich steh auf Klassiker, mag aber diesen tüdeligen Retro-Charm nicht, den manche dieser Kuchen so mitbringen. Ein Beispiel: Käse-Sahne-Torte mit diesen grausamen Dosen-Mandarinen und Sahne-Tuffs mit künstlichem Vanillezucker drin, den es auf jedem Seniorennachmittag (ja, auf so was war ich schon mal!) gibt. Käse-Sahne-Torte, du armes Ding und dein jämmerliches Dasein. So ähnlich ging es mir auch mit Zupf-Kuchen (hier). Ein weiterer Retro-Klassiker: Linzertorte. Was hab ich dieses staubtrockene Ding mit dem immer gleichen Streifenmuster als Kind gehasst. Nienienienienie hätte ich mir noch bis vor ein paar Jahren freiwillig ein Stück dieses Gebäcks auf den Teller verfrachtet- geschweige denn es selbst gebacken. Das Trauma wurde mehr zufällig überwunden, als ich herausfand, wie lecker doch selbst gebackene Linzertorte schmeckt.

Heute gibt es meine österliche Interpretation des Klassikers, so wie ich ihn mag. Mit einer Füllung aus frischen Himbeeren statt mit Johannisbeergelee.

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Für den Teig

250g Mehl

130g Haselnüsse, gemahlen

130g Mandeln, gemahlen

180g Zucker

250g Butter

1 Ei

1/2TL Zimt

Für den Belag

200g Himbeeren, frisch oder TK

150g Himbeermarmelade

50g Puderzucker

1 Eigelb

1 EL Sahne

Puderzucker

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Aus Mehl und Butter mit der Hand einen bröseligen Teig herstellen. Alle Zutaten hinzufügen und alles rasch mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. In Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Mit etwas mehr als der Hälfte des Teiges den Boden einer Tarteform auskleiden. Den restlichen Teig dünn ausrollen und passend als Deckel zurecht schneiden. Im Kühlschrank lagern bis zur Weiterverarbeitung.

Himbeeren waschen, trocken tupfen und verlesen. In eine Schüssel geben. Marmelade und Puderzucker hinzu geben und mit einer Gabel alles unordentlich vermatschen.  Es dürfen gerne noch gröbere Himbeerteile vorhanden sein. Alles auf dem Mürbeteig-Boden verteilen.

Nun aus dem vorbereiteten, kaltgestellten Deckel die gewünschten Formen ausstechen. Den Deckel anschließend auf dem Kuchen anbringen. Eigelb und Sahne verquirlen und den Deckel damit einpinseln.

Im vorgeheizten Backofen 170Grad Umluft etwa 40 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

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So wirkt die staubige Linzertorte plötzlich gar nicht mehr so Altbacken und mit frischen Früchten bekommt sie auch einen leicht Frühlingshaften Touch. Wie wäre es zum Osterkaffee zum Beispiel mit einer frischen Limettensahne dazu? Klassiker können halt doch so einiges 🙂

Apropos Klassiker.

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 Mein verfrühtes Ostergeschenk an mich selber war in diesem Jahr diese kleine hübsche klassische Armbanduhr von Daniel Wellington. In meinem Job ist eine Uhr unerlässlich. Seit kurzem ist die Classic St. Mawes mein täglicher Begleiter und ich bin sehr happy mit ihr. Wollt auch ihr in den Genuss dieser hübschen Armbanduhren gelangen, gibt es auf https://www.danielwellington.com passend zum Osterfest 15% Rabatt für euch alle mit dem Code: DW_glueckseeligkeit. 

Habt ein umwerfendes Osterfest ihr Lieben,

Anja

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*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit DanielWellington und enthält Werbung*

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