Küchenträume

Ihr Lieben,

ich präsentiere euch: Das neue Schätzchen. Und ja ich spreche von einer Küche.

Titel

Als wir im Mai unsere jetzige Wohnung besichtigten war hier- nichts. Naja, was heißt nichts, ein halber Spülenschrank- in Feuerrot- und ähm ja, eher nicht so schnieke. Vor wenigen Jahren noch wäre eine Wohnung ohne Küche ein No-go gewesen. Jetzt konnte ich es kaum erwarten eine Küche zu planen und einzubauen. Ein Moodboard gab es von Beginn an und das Farbschema schwarz, weiß, grau & mint stand sehr schnell. Was allerdings raus fiel waren die kupfernen Details.

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(Quelle v.l. oben nach r.u: Via Pinterest hier, hier, hier und hier.)

Der Reihe nach…

Erste Schwierigkeit. Fräulein zieht natürlich so ziemlich pünktlich zur Küchenumstellung von Ikea von Faktum auf Method um. Weil wir dann natürlich auch nicht die alte Serie kaufen wollten hieß es warten um dann am Montag der Produkteinführung zu Ikea zu flitzen um uns dort im DEZENT überfüllten Ikea und leicht hektischen Mitarbeitern vor den Menschenmassen inmitten von Köttbullarkochenden Showköchen und Fischhäppchenservierenden Blondinen unsere eigentlich schon daheim fertig geplante Küche nochmals ausdrucken zu lassen und ständig Angst zu haben, dass das wirklich sehr bemühte aber doch noch Probleme mit der neuen Serie habende Personal irgendwas im Eifer des Gefechts vergisst.

Glücklich und Zufrieden nach 11 Stunden Ikea kamen wir mit unserer Ausbeute dann nach Hause und hatten 3 Tage Zeit zum Aufbau eingeplant. Ähm ja, die Küche stand zwar nach 3 Tagen, allerdings mit Löchern, da ich natürlich einen speziellen Miele Backofen, ein ausgefallenes Kochfeld und eine Keramikspüle über Ebay Kleinanzeigen haben musste und bis die ganzen Teile eintrudelten die Küche 2 Wochen als Baustelle da stand.

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Die größte Herausforderung, mittlerweile bin ich aber extremst stolz darauf, ist unsere Küchenarbeitsplatte. Seit Jahren träumte ich von einer Beton-Arbeitsplatte. Als ich mit dieser Idee allerdings im Mai um die Ecke kam zeigte mit der Herr des Hauses aber erst mal einen Vogel- ob ich denn überhaupt wüsste wie schwer das sei (ähm, nein, wieso? Holzarbeitsplatten sind doch auch schwer) und was so was kostet (ähm nein. Kann doch aber nicht so teuer sein wenn das LKW-Weise in Baugruben gegossen wird). Ja gut, ich hielt erst mal die Klappe, bis ich bei Pinterest auf dieses Bild von Annipalanni stieß.

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(Quelle: hier)

Täuschend echte „Betonarbeitsplatten“ aus einem Harz-Zement-Gemisch mit dem Namen „Beton Ciré“, welches auf Hartfaserplatten aufgetragen wird (auf dem dritten Bild seht ihr wie das ganze von unten ausschaut). Das Ergebnis finde ich umwerfend, ob ich mir den Stress aber für eine Mietwohnung nochmal machen würde sei mal dahin gestellt. Jedenfalls sieht die Platte täuschend echt nach Beton aus und mit knapp 300 Euro (für etwa 4,5 Meter Arbeitsplatte und Beton Ciré) hielt es sich Kostentechnisch doch sehr im Rahmen. Wenn ihr daran interessiert seid gibt es auch gerne weitere Details zur Herstellung der Platte- übrigens kann man mit Beton Ciré auch wunderbar Bäder verputzen oder Böden in Betonoptik herstellen.

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Als die Arbeitsplatte fertig war, die Geräte eingebaut werden konnten und ich nach 4 Wochen endlich einen Wasserhahn in der Küche hatte- das war ein Glücksgefühl. Und mittlerweile bin ich sehr verliebt in unsere neue Method-Küche. Ich liebe die neuen Formen, die einem Method bietet. Die geradlinige und symmetrische Form der neuen Schränke (sie sind etwas Höher als die alten, dafür fiel der Sockel unten etwas kleiner aus) und dass sich so kubistische Elemente herstellen lassen finde ich super. Ich mag sie sehr und würde sie nicht mehr hergeben.

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Die Rückwand bildet übrigens eine mit Tafellack beschichtete MDF-Platte, welche mit Silikon auf den hässlichen alten Fliesenspiegel geklebt wurde.

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Über der Herdseite sind zwei Hängelampen von Muuto im Industrielook eingezogen. Ich liebe große hängende Lampen über der Arbeitsfläche und diese Lampen geben ein umwerfend schönes Licht. Zudem sind sie perfekt für die Küche, da sie unten mit einer Platte vor Schmutz geschützt sind (ja Frau denkt manchmal sogar mit). Ich bin begeistert.

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Neben Smeg-Kühlschrank (den ihr ja bereits von hier kennt) und den Muuto Lampen ist ein weiteres Herzstück bei uns eingezogen.

Der Mann des Hauses hat sich eine große Wohn-Essküche mit dem Tisch in der Mitte gewünscht. Allerdings habe ich eine Verbindung von unseren Hay „About a Chair“ Stühlen mit den Holzfüßen und dem eher kühlen Kochbereich im Industrial-Look gesucht. Fündig wurde ich schließlich beim GreenLiving-Shop– einem wundervollen Designshop mit grünem Gewissen.

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Ich kann gar nicht sagen wie lange ich diese filigrane Holzlampe im nordisch-skandinavischen Stil schon angehimmelt hatte- über unserem Esstisch war der perfekte Platz für die Pendelleuchte „Octo“ von Secto. Ich finde sie unbeschreiblich schön und macht ein herrlich gemütliches Licht.

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Ich hoffe euch gefällt meine neue Küche genau so gut wie euch und ich freue mich schon auf eure Kommentare. Übrigens findet ihr mich mit einem Blick hinter die Kulissen auch auf der Wohncommunity „Solebich.de“- unter Glückseeligkeit 🙂

Macht es euch schön. Die liebsten Grüße,

Anja

Bezugsquellen

Küche Method, Küchenbuffet: Via Ikea

Industrielampen „Unfold“ von Muuto, Brotkorb „Wicker“ von Muuto: Via AmbienteDirect.com*

Esstischlampe „Octo“ by Secto: Via Greenliving Shop*

Hay „About a Chair“: Via Connox*

Kühlschrank SMEG Fab 30: Via Smeg Hamburg/ Bob’s Elektro*

Graue Vase von Broste Copenhagen : Via Stilherz*

Wooden Radio Magno im Vintagelook, Wasserkocher Alessi, Bar Sektkühler (mit Basilikum eingepflanzt): Via Desiary*

Nicolas Vahé Produkte: Via Graf Interiors*

Sitzkissen TineK „Linnéa“: Via NostalgieimKinderzimmer*

„Clock Couture“ Uhr von HouseDoctor: Via DasTropenhaus

Teppich, Brettchen: Via LivInterior

Kerzenständer „Heims“ von Normann Copenhagen: Via Spürsinn24

Brotkasten: Wesco

Girlande „Make your own Banner“: Via The Kid Who

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*Inhalte mit Werbung

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