{Upcycling-Guide} Hochzeitsoutfits

Hochzeiten sind was feines. Alle sind fröhlich, glücklich, lachend, strahlend. Es gibt die leckersten Kuchen. Das beste Essen. Und obendrein gibt’s für jeden mindestens ein Glas Sekt in die Hand. Herrlich. Dafür artet es aber häufiger in Stress aus- wäre da doch bloß nicht immer diese Outfit-Sucherei. In meinem, nennen wir es mal vorsichtig ausgedrückt „Heiratsfähigen“  Alter besser, bringt man es schnell mal auf 3-5 Hochzeit pro Jahr. Klingt erst mal nicht so wild- wären die Hochzeiten von St. Peter-Ording über das Rheinland bis an den Bodensee verstreut, würden sich die Personen von der einen zur anderen Hochzeit nicht wiederholen- könnte man ja mal das ein oder andere Kleid ein zweites oder drittes Mal anziehen. Irgendwie würde man ja gerne, irgendwie möchte man die Brautpaare aber gleich behandeln und auch in Sachen Outfit wertschätzen und irgendwie und überhaupt haben es Männer mit ihren Anzügen und dem „nur“ auszutauschenden Hemd ja sowieso und generell viel einfacher. Dödöm. Da haben wir Frauen mal wieder die A*Karte gezogen.

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Ich bin ja generell ein Fan von grellen hellen Farben (Hallo hellgrün, hier bin ich :-), geometrischen Formen und auffälligen Blütenmustern auf Kleidern. Ähm ja, Worst Case Szenario und eher ultra unpraktisch, gibt ja irgendwie nichts auffälligeres. Und schnell mal mit „och wir dekorieren da ne Brosche und hier ein Jäckchen“ und schon schaut das komplette Outfit anders aus und wir können es frisch und fröhlich nochmal anziehen klappt hier leider auch nicht. Einziger Ausweg: Den Sonntagsspaziergang künftig overdressed und in unangemessener Kleidung vollziehen, damit die mintfarbenen High-Heels mit rosa Punkten (die unverschämt teuer waren, es aber kein Weg daran vorbei gab, sie passten so einmalig perfekt zum Kleidchen) nochmals das Tageslicht sehen und der Preis gerechtfertigt („abgetragen“) wird. Ihr versteht die Logik. Fazit: Ich habe gut und gerne 10 schicke Kleidchens im Schrank hängen mit farblich passenden Schühchens, deren trauriges im Schrank hängen Schicksal vorprogrammiert ist (…mal abgesehen es tut sich vll doch mal noch eine Verwandtschaft oder ähnliches in St. Peter-Ording auf J).

In diesem Jahr mutierte ich doch aber in Sachen Kleiderkauf doch tatsächlich mal zum Upcycling-Füchschen (mit einer Ausnahme, siehe oben. Aber es war halt grün) und habe mir Kleider mit Upcycling-Potenzial zugelegt (und hoffe stillschweigend an dieser Stelle, dass keines der Brautpaare davon Wind bekommt). Und da ich mit meinem Hochzeitsoutfit-Problemchen nicht alleine da stehe gibt es heute für euch den

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No-go’s in Sachen Upcycling-Kleid-kauf

Zu schrille Farben (Hände weg von orange, gelb, pink…)

Zu große, auffällige Muster & Pailletten

Zu ausgefallene Schnitte

Einige Beispiele.

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1. Hier* 

2. Hier*

3. Hier*

4. Hier*

5. Hier*

6. Hier*

7. Hier*

Do’s für die Kleiderwahl

Kleider in zurückhaltenden Farben

Kleider, welche sich vom Schnitt her vielseitig kombinieren lassen

Kleider, welche Potenzial zur Wandelbarkeit haben

Kleider, welche notfalls ohne großen Aufwand vom Schneider zum Everyday-Kleid verwandelt werden können

Das wichtigste: Überlegt euch bereits beim Kauf Kombinationsmöglichkeiten in Form von  Schuhen, Taschen, Materialien, bunten Accessoires….

Nehmen wir als Beispiel mal ein schlichtes dunkelblaues Kleid- hier 4 zur Auswahl.

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1) Dunkelblaues Kleid kann maritim mit Streifen und evtl. roten Details kombiniert werden

Kleid*

Jacke (SALE)*

Gürtel *

Schuhe*

Schuhe*

2) Dunkelblaues Kleid geht auch sehr edel mit gold

Kleid* 

Gürtel*

Tasche*

Schuhe*

Schuhe*

3) Dunkelblaues Kleid in Kombination mit mädchenhaften Blüten

Kleid (SALE)*

Blazer (SALE)*

Schuh*

Tasche*

Schuh*

4) Dunkelblaues Kleid geht wunderbar mit Statementketten in bunt und Wildleder wirklich sommerlich lässig

Kleid*

Blazer (SALE)*

Gürtel*

Statementkette*

Schuhe*

Ihr versteht das Prinzip? Das Kleid immer das Selbe, die Gestaltungsmöglichkeiten sind unzählig. Selbstverständlich geht das Ganze nicht nur mit blau. Ich spiele gerne mit Grautönen, dunklen Grüntönen, erdigen Farben, creme Farben (Achtung, nicht zu hell)…

In diesem Sinne,

fröhliches heiraten bzw. fröhliches feiern.

Anja

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