Osterbrunch

Ihr Lieben,

eine Kuriosität des Bloggerlebens? Sehnsüchtig auf das allerallererste saisonale Obst zu warten um es schnellstens zu verbacken, Weihnachtsdeko bereits im Oktober zu basteln oder auch ein Osterbrunch einige Wochen vor Ostern zu veranstalten. Und das alles nur, damit es dann pünktlich genug auf dem Blog landet. Glücklicherweise wundert sich inzwischen keiner mehr, wenn bereits im März eine Rüblitorte angeschleppt wird oder im Oktober ein Zimtstern als Mitbringsel gereicht wird.Erg7

Unser Osterbrunch war in diesem Jahr ein Träumchen in Pastell. Und dazu natürlich wieder- Federn. Und Kraftpapier. Oh ich mag diese Kombi. Das Besteck wurde in ruckzuck gebastelte Kraftpapiertütchen (Packpapier zurecht schneiden, falten, hinten mit Masking Tape zugeklebt, fertig) gesteckt, Schleifchen dran und Feder reingesteckt. Das wars.

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Gebacken wurde auch (yeaha, Superhausfrau *hüselhüsel* sprintete schon um halb sieben in der Früh in die Küche um zu backen… Das war leider kein Scherz. Bis auf die Superhausfrau).

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Lecker Lecker Laugen-Zupfbrot und Dreierlei Scones. Ich steh auf Scones. Diese kleinen englischen Teegebäck Dinger mögen nämlich auch salzig. Und ich mag sie. So am aller aller liebsten. Backen tu ich meine Scones immer nach diesem Rezept (klick) von Tastesheriff Clara. Nur in der doppelten Menge. Schon in der Natur-Variante ne Bombe. Ich liebe es aber, noch ne Runde „Pimp my Scones“ zu spielen und werfe immer noch salzig-deftigen Krimskrams in einen Teil des Teiges. So werden aus eigentlich einer Teigkugel dann zwei bis drei verschiedene Sorten Scones. Zur Zeit ganz angesagt im Hause glückSEEligkeit. Roquefort, Walnuss, Frühlingszwiebel Scones. Oder auch Schinken, Röstzwiebel Scones. Dazu einfach eine große Hand voll klein geschnittene Zutaten in den fertigen Scones Teig mischen. Einmal durchkneten und dann wie gewohnt ausstechen und backen.

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Zupfbrot ist auch eines meiner „geht immer und zu jeder Gelegenheit“- Lieblinge. Im Sommer heiß geliebt in der „extrem Knobi Parmesan“ Variante zum Grillen, im Winter in der süßen Zimt-Zucker-Version, zum Sonntags-Tatort in der „Pizza-Version“ oder wie jetzt hier in der Laugen-Salz Variante. Ihr seht, unglaublich vielseitig das gute alte Zupfbrot.

Ihr braucht:

500g Mehl

1TL Salz

1Prs. Zucker

20g frische Hefe

2 EL Pflanzenöl

etwa 180 ml Wasser

1 EL Brezellauge (aus der Apotheke)

Grobes Meersalz

Aus allen Zutaten einen klassischen Hefeteig anrühren und an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen. Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen und den ganzen Teig längs und quer scheiden, so dass ihr lauter etwa gleich große (etwa 4 auf 4 cm) Quadrate bekommt. Quadrate aufeinander stapeln und aufrecht in eine gebutterte Kastenform stellen. Mit flüssiger Butter bepinseln und kurz einziehen lassen. Dann mit der Brezellauge bepinseln und mit Salz bestreuen. Bei 180 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten backen.Untitled2

Da wir einige Vegi’s am Tisch hatten und ich mich dem österlichen Möhrchen-Thema dann doch nicht so ganz versperren konnte gab es noch Mini-Tartelettes mit Möhren-Zucchini-Füllung.

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Zuerst schneidet ihr den Blätterteig zurecht und kleidet jedes Tarteletteförmchen mit Blätterteig aus. Dann rührt ihr aus Frischkäse, Milch, Parmesan und Gewürzen eine Creme an und gebt jeweils einen kleinen Teelöffel davon auf das Blätterteig-Tarteletteförmchen. Anschließend mit einem Sparschäler die Möhren schälen und anschließend sowohl die ganze Möhre als auch Zucchini mit dem Schäler in Streifen schneiden. Nun begingt ihr, die einzelnen Gemüsestreifen einzurollen. Immer abwechselnd Möhre. Drum herum ein Zucchinistreifen, dann wieder Möhre usw. Das aufgerollte Gemüse anschließend hochkant in die ausgekleideten Tarteletteförmchen stellen. Ein kleiner Klacks Creme oben drauf. Anschließend bei 130 Grad Umluft etwa 10-15 Minuten backen.Untitled6Erg22IMG_8165_ergebnis

Damit auch ja keiner auf die Idee kommt, hungrig nach Hause zu gehen und weil es einfach zu gut schmeckt, gab es noch ne Runde French Toast- früher hieß das mal „armer Ritter“ ist aber im Prinzip genau das Gleiche.

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Kastenweißbrot entrinden und in dicke Scheiben schneien. Milch, Ei, Zimt und Zucker verquirlen und die Brotscheiben gut darin baden. Anschließend in einer Pfanne in Butter goldbraun anbraten. Mit Ahornsirup und Zimt und Zucker bestäuben und servieren.

Diese aus Mürbeteig ausgestochenen und mit weißer Schokolade glasierten Schokohäschen waren kleine Mitgebsel für die Gäste. Einfach gemacht und mit Bändchen um den Hals ein Hingucker.

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In diesem Sinne ganz zauberhafte Ostertage und eine entspannte Vorbereitung.

Liebste Grüße,

Anja

Bezugsquellen:

Schwarze Bambuslöffel, Servietten Rie Elsie Larsen, graue Servierplatte von Bloomingville: Geliebtes-Zuhause*

Tortenplatte mint von Ib Lausen, House Doctor Schale geflochten, große hellgraue Servierplatte von TineK : Lille-Sted*

Tortenplatte Ida weiß, Porzellanschneidebrettchen: Das Tropenhaus*

Gepunktete Schälchen und Eierbecher: Greengate

Tortenplatte mini, Besteck, Zange… Vom TrödelErg12

*zur Verfügung gestellte Produkte

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